Dr. med. Elmar Storck

Schwerpunktpraxis für Allergie und Asthma
Facharzt für Innere Medizin
Facharzt für Lungen- & Bronchialheilkunde
Allergologie & Schlafmedizin (DGSM)

Privatpraxis
Alte Kölner Straße 27
50259 Pulheim bei Köln

Unsere Sprechzeiten

08.30-13.00 Uhr     Mo. Di. Do. Fr.
14.30-18.00 Uhr

Mittwochs nach Vereinbarung.

Terminvergabe unter:
Telefon: 02238 / 84 67 85-0

Interessantes

 INFORMATION / AUFKLÄRUNG  ZUR  ALLERGENSPEZIFISCHEN IMMUNTHERAPIE  „Allergieimpfung“  (Hyposensibilisierung)

 nach  derzeitigem  Wissensstand  einzige Möglichkeit  Allergien  kausal (=ursächlich) & nachhaltig  zu  behandeln

Achtung:   Allergie ist keine Bagatellerkrankung!  Weitere Allergien & vor allem chronisches Asthma drohen

Eine Allergie & auch Asthma ! kann durch regelmäßige Injektionen des für Ihre Krankheit bzw. die Krankheit Ihres Kindes verantwortlichen Allergens –beispielsweise Pollen, Hausstaubmilben, Wespen- oder Bienengift – ursächlich behandelt werden.  Das Allergen wird hierbei in steigender Konzentration und Menge bis zu einer individuellen Höchstdosis in das Gewebe unter die Haut der Rückseite des Oberarmes gespritzt. Die Behandlung wird empfohlen, wenn Allergene nicht ausreichend gemieden werden können & oder eine Behandlung mit Medikamenten unbefriedigend ist . Die Hyposensibilisierung erzeugt keine neuen Allergien, im Gegenteil  trägt sie dazu bei neue Sensibilisierungen & den Etagenwechsel zum Asthma zu verhindern (das „Asthmarisiko wird halbiert“ –PreventiveAllergyTreatment-Studie). Die Überempfindlichkeit und Infektanfälligkeit der Schleimhäute wird günstig beeinflusst. 80-90% der Patienten profitieren von der Therapie . Die Weltgesundheitsorganisation bestätigt, dass die Therapie = „Allergieimpfung“, den natürlichen Krankheitsverlauf positiv beeinflusst & den Etagenwechsel sowie  Neusensibilisierungen verhindern kann. Die positive Wirkung dieser „klassischen spezifischen Immuntherapie“ mittels Spritze ist noch besser belegt & zeigt unserer langjährigen Erfahrung nach den größeren Erfolg, als  die oralen Formen (Tabl. /Tropfen diese können zu einer „eosinophilen“ Speiseröhrenentzündung führen), weswegen wir die Spritzentherapie bevorzugen.

 Zusammenfassend  wirkt  diese  Therapie  nicht  nur  ursächlich  sondern  auch  präventiv !

Die Behandlung ist zeitaufwendig und erstreckt sich im Allgemeinen über drei bis fünf Jahre. Sie verlangt ein hohes Maß an Mitarbeit und Zuverlässigkeit. Am Anfang der Behandlung kommen Sie in der Regel individuell auf Sie (& z.B. Ihre Ferien) abgestimmt  ca. 1-2 Monate lang ca. 1-2x/ Woche, oder auch ca. 1 Monat lang ca. 2-3x/Woche, danach wird das Intervall schrittweise auf nur noch ca.1x/ Monat (ca. alle 4 +/-Wochen)  verlängert.  Es können Nebenwirkungen auftreten: am häufigsten Schwellungen und Jucken an der Injektionsstelle = im Normalbereich, sehr selten Schnupfen, Niesreiz, Hautausschlag, Atemnot und äußerst selten schwere allergische (Schock) – Reaktionen (ca.0,03%)  Um dieses sehr seltene Nebenwirkungsrisiko nochmals zu vermindern können Sie ca. 2-3 Stunden vor der Spritze ein Antiallergikum einnehmen,   z.B. „Cetirizin“. Es ist   allerdings nicht unstrittig, ob dies zu einer Verminderung des Therapieerfolges führt.

Damit die Behandlung bei Ihnen bzw. Ihrem Kind Erfolg hat, beachten Sie bitte folgende Punkte:

1.Bitte geben Sie die Medikamente an, die Sie bzw. Ihr Kind regelmäßig, gelegentlich oder neuerdings einnehmen. Wenige Medikamente können theoretisch die Hyposensibilisierung ungünstig beeinflussen, z.B. ACE Hemmer,  Acetylcystein (ACC/NAC) als sogenannter Diaminoxidasehemmer & Betablocker ( es besteht aber keine Kontraindikation mehr, ggfls. Pausierung der Einnahme am Tag der Spritze) , Antibiotika sowie Schmerz & Antientzündungsmittel vom Typ der NSAR (z.B. Voltaren/Diclofenac/ Ibuprofen/ ASS-Aspirin) sollten am Tag der Spritze nicht eingenommen werden

 2.Kommen Sie regelmäßig zu den von Ihrem Arzt angegebenen Terminen in die Praxis, Kinder bis zum 12. Lebensjahr mit einem sie begleitenden Erwachsenen (Mutter, Vater  etc.). Wenn die Kinder älter als 12 Jahre sind und allein zur Hyposensibilisierung erscheinen,  gilt die Unterschrift  -s.u.- als  Erlaubnis der Eltern .

3.Berichten Sie vor jeder neuen Hyposensibilisierung zu folgenden Fragen:

Wie haben Sie bzw. Ihr Kind die letzte Injektion vertragen?

Sind Schwellung, Schnupfen, Niesreiz, Hautausschlag, Husten, Atemnot aufgetreten?

Leiden Sie bzw. Ihr Kind momentan an einem Infekt, Atemnot, Husten oder Schnupfen?

Haben sich Ihre Medikamente bzw. die Medikamente Ihres Kindes geändert?

Haben Sie bzw. Ihr Kind eine Impfung erhalten oder planen Sie diese?      .-.      Ist eine Schwangerschaft aufgetreten?

Ist eine bisher bei Ihnen bzw. Ihrem Kind unbekannte Erkrankungen neu aufgetreten?

4.Nach der Behandlung müssen Sie sich unbedingt mind. 30 Minuten im Wartezimmer aufhalten, Kinder in Begleitung eines Erwachsenen. Melden Sie sich sofort bei den Mitarbeiterinnen wenn Sie Unwohlsein, Juckreiz, Hautausschlag, Niesen, Naselaufen, Atemnot, Husten, Schwindel, Herzklopfen oder andere Beschwerden bemerken. Dies können Nebenwirkungen der Behandlung sein, die sofort durch uns behandelt werden müssen.

  1. 5. Ab 30 Minuten nach der Hyposensibilisierung kommen schwere Nebenwirkungen nur noch seltener vor. Gelegentlich können Sie aber so müde werden, dass Ihre Fahrtüchtigkeit eingeschränkt ist. Treten im weiteren Verlauf stärkere Beschwerden wie Atemnot, Hautausschlag oder Schwindel auf, so suchen Sie sofort den nächsten erreichbaren Arzt oder das nächste Krankenhaus auf. Häufiger können solche Nebenwirkungen durch Saunabesuch, heißes Duschen, starke körperliche Anstrengungen, bestimmte Schmerzmittel und alkoholische Getränke ausgelöst werden, deswegen sollte dies am Tag der „Antiallergieimpfung“ unbedingt vermieden werden. Bitte beachten Sie diese Hinweise, damit die Behandlung auch für Sie bzw. Ihr Kind erfolgreich ohne Nebenwirkungen abläuft !

Im Falle der Therapie sollten die folgenden Blutwerte durch Ihren Hausarzt oder uns bestimmt werden :   DifferentialBlutbild ( Basophile & Eosinophile )  Immunglobuline sowie der  Tryptasewert

Die obigen Ausführungen ersetzen nicht das Studium des Beipackzettels und dienen als umfassende zusätzliche Information. Die wichtigsten  Informationen haben Sie auch schon durch Dr. Storck im Rahmen eines eingehenden Informations & Aufklärungsgespräches vor Behandlungsbeginn erfahren.

 

Qualitätsmanagement  –   z.B. :  Hygiene

Als internistisch- und lungenfachärztliche Praxis war ein Qualitätsmanagement, zu dem ein Höchstmaß an Hygiene -und Patientenschutz gehört, schon immer selbstverständlich für uns.

In Coronazeiten profitier(t)en wir und Sie als Patient sehr davon : kein einziger nachgewiesener Infektionsfall in der Praxis !   ( „Lüften Lüften Lüften“ auch bei Minusgraden )

Zu Ihrer Sicherheit vergeben wir nur so viele Behandlungstermine wie wir auch Räume zur Verfügung haben.(Kein voll belegtes oder gar überfülltes Wartezimmer: bei 6 großzügig bemessenen möglichen Plätzen werden in der Regel nur 2 belegt )

Bitte haben Sie dafür Verständnis, das eine Terminvergabe deswegen unumgänglich ist.

Ein intensives Lüften der Räumlichkeiten, bevor ein Patient die Räume betritt ist für uns selbstverständlich – auch bei niedrigen Außentemperaturen.

Das Lüften ist neben Abstand halten und dem Tragen eines Mund- Nasenschutzes, die wichtigste Maßnahme in der Prophylaxe einer durch Aerosole übertragenden Virusinfektion, wie z.B. dem Corona-  oder auch dem Influenza- Virus .

Einweg- Mundstücke sowie Einweg- Virenfilter und Nasenklemmen, die bei einer Lungenfunktion verwendet werden, sind eine Selbstverständlichkeit in unserer Praxis , wie auch die Händedesinfektion   beim Betreten der Praxis .

 

Das immer aktuelle Thema  Schnarchen & Atemaussetzer ein Risiko

Schnarchen Sie ?  Haben Sie Atemaussetzer im Schlaf?
Schnarchen und „Atemaussetzer“ im Schlaf können sehr gefährlich sein. Schlafapnoe kommt nach einer hochwertigen Schweizer Studie (Lancet 2015) häufiger vor als bisher gedacht.: 50% der Männer  und über 23% der Frauen   zwischen 40 & 85 Jahren, hatten ein behandlungsbedürftiges Schlafapnoesyndrom .  Vorsichtige Annahmen berechtigen zu der Aussage: ca. 4 Mio Menschen in Deutschland haben eine  behandlungsbedürftige schlafbezogene Atmungsstörung ; ca. jeder 2. Patient  mit einer KHK = koronare Herzerkrankung  u./oder  Herzinsuffizienz = Herzschwäche  u./oder  Hypertonus = Bluthochdruck  u./oder   Schlaganfall,  haben ein behandlungsrelevantes obstruktives  Schlafapnoesyndrom  = „Atemausetzer“ im Schlaf, was einen großen Risokofaktor für andere Erkrankungen darstellt .  Diese Patienten sollten deswegen  diesbezüglich untersucht werden. Die Untersuchung ist bequem ambulant zu Hause mittels eines modernen Meßgerätes = Polygraphie möglich . Und zum Schluß die sehr gute Nachricht: gefährliche schlafbezogene Atmungsstörungen / gefährliches Schnarchen kann man sehr gut und effizient behandeln  und damit länger , leistungsfähiger und gesünder leben.

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